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Zusatzleistungen der Hochzeitslocation: was sich wirklich lohnt

Gäste spielen Kubb auf dem Rasen eines Landguts während des Sektempfangs
Gäste spielen Kubb auf dem Rasen eines Landguts während des Sektempfangs

Gartenspiele, Kinderecke, Fotobox, Brunch, Feuerwerk: Kosten, Aufwand und Nutzen jeder Zusatzleistung, und wie Sie sie in Ihre Hochzeitspauschale einbauen.

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Paare suchen immer öfter eine Location, die ihnen das Leben leichter macht. Jede Leistung, die Sie anbieten, ist ein Dienstleister weniger, den das Paar finden muss, ein Angebot weniger zum Vergleichen und ein Grund mehr, bei Ihnen zu unterschreiben. Es kommt aber auf die Auswahl an: Manche Zusatzleistungen einer Hochzeitslocation bringen viel bei minimalem Aufwand, andere binden Personal und Material für wenig Ertrag.

Dieser Leitfaden geht die Programmpunkte und Services durch, die eine Hochzeitslocation anbieten kann, jeweils mit Kosten, Aufwand und der rentabelsten Art, sie in Ihr Angebot aufzunehmen.

Warum eine Location ein Rahmenprogramm anbieten sollte

Drei Gründe, die über den direkten Umsatz hinausgehen:

  • Sie heben sich beim Vergleich ab. Zwischen zwei gleichwertigen Locations zum gleichen Preis wählt das Paar oft die, bei der „schon alles da ist“.
  • Sie behalten den Tag in der Hand. Programmpunkte, die Sie kennen und die an den richtigen Stellen aufgebaut sind, ersparen Ihnen Dienstleister, die die Location erst am Hochzeitstag kennenlernen, und böse Überraschungen (eine Hüpfburg auf einem empfindlichen Rasen, eine Fotobox ohne Steckdose).
  • Sie schaffen Erinnerungen, die mit Ihrer Location verbunden sind. Die Gäste erinnern sich an die Boule-Partie im Abendlicht oder den Brunch am Pool, und sie erzählen davon.

Inklusive, gegen Aufpreis oder über Partner: drei Modelle

Bevor Sie entscheiden, was Sie anbieten, entscheiden Sie, wie. Die drei Modelle lassen sich in einem Angebot gut kombinieren.

ModellPrinzipVorteilGrenze
In der Pauschale enthaltenDie Leistung gehört zum GrundpreisStarkes Verkaufsargument, einfachDie Kosten fallen bei jeder Hochzeit an, auch wenn das Paar sie nicht braucht
Gegen AufpreisDas Paar bucht sie bei Bedarf dazuZusatzumsatz, übersichtlicher GrundpreisZu viele Optionen machen das Angebot unübersichtlich
Empfohlener PartnerSie verweisen auf einen Dienstleister Ihres VertrauensKeine Investition, kein RisikoKein direkter Umsatz, weniger Kontrolle

Eine Regel, die gut funktioniert: Nehmen Sie auf, was wenig kostet und fast alle nutzen, bieten Sie gegen Aufpreis an, was teuer ist oder nur manchen gefällt, und empfehlen Sie Partner für alles, was Know-how verlangt, das Sie nicht haben.

Das Raster für die Entscheidung

Stellen Sie sich bei jeder Leistung vier Fragen:

  1. Was kostet sie pro Hochzeit, wenn die Anschaffung abgeschrieben ist? Ein Spieleset für 1.000 €, das bei 30 Hochzeiten zum Einsatz kommt, kostet etwa 33 € pro Hochzeit, ohne Pflege.
  2. Wie viel Personalzeit braucht sie: Aufbau, Aufsicht, Abbau, Reinigung?
  3. Welches Risiko bringt sie mit sich: Bruch, Verletzung, Brand, Lärm für die Nachbarn? Deckt Ihre Versicherung das ab?
  4. Welchen Wert hat sie aus Sicht des Paares? Eine Leistung, die Sie wenig kostet, für die das Paar woanders aber mehrere hundert Euro bezahlt hätte, ist ein hervorragender Kandidat für die Pauschale.

Die Zusatzleistungen im Einzelnen

Gartenspiele

Kubb (Wikingerschach), Boule, Mölkky, Cornhole, Krocket, Riesen-Jenga: das Programm für den Sektempfang schlechthin. Die Spiele beschäftigen die Gäste, während das Paar beim Fotoshooting ist, bringen die Generationen zusammen und brauchen fast keine Aufsicht.

Kosten: ein Set aus acht bis zehn Spielen kostet je nach Qualität einige hundert bis etwa 1.500 €; zur Miete verlangen Anbieter von Holzspielen oft zwischen 70 und 300 € pro Wochenende.
Aufwand: gering (rausstellen, wegräumen, prüfen, ob alles da ist).
Unser Rat: in die Pauschale. Das ist das Musterbeispiel für eine günstige Leistung, die bei jeder Hochzeit genutzt wird und die Paare schon bei der Besichtigung bemerken.

Die Kinderecke

Eltern genießen den Abend viel mehr, wenn die Kinder einen eigenen Bereich haben. Eine Kinderecke reicht vom einfach eingerichteten Raum (Teppich, Kissen, Tipi, Gesellschaftsspiele, Malsachen, ein Bildschirm für einen Film am späten Abend) bis zur echten Kinderbetreuung mit Betreuerinnen.

Kosten: einige hundert Euro für die Einrichtung. Die Betreuung (Babysitter oder Kinderbetreuung für Hochzeiten) wird pro Stunde abgerechnet; die Preise schwanken stark je nach Region, Zahl der Kinder und ob eine Agentur dahintersteht.
Aufwand: mittel, und sobald Kinder im Spiel sind, tragen Sie echte Verantwortung.
Unser Rat: Nehmen Sie den eingerichteten Raum in die Pauschale auf und empfehlen Sie für die Betreuung einen Partner, den das Paar bezahlt. So behalten Sie das Argument, ohne die Aufsichtspflicht zu übernehmen. Klären Sie mit Ihrer Versicherung, was Ihr Vertrag abdeckt.

Die Fotobox

Die Fotobox ist weiterhin sehr gefragt, vor allem wegen der sofort gedruckten Abzüge. Aber sie ist teuer, empfindlich und braucht Aufbau und Wartung.

Kosten: zur Miete meist 350 bis 900 € pro Abend, je nach Ausstattung (Details in Was kostet eine Fotobox für die Hochzeit?). Eine professionelle Fotobox zu kaufen kostet mehrere tausend Euro, Verbrauchsmaterial nicht eingerechnet.
Aufwand: mittel bis hoch, wenn Sie sie selbst betreiben (Aufbau, Papier, Pannen).
Unser Rat: empfohlener Partner, oder gegen Aufpreis, wenn ein Anbieter Ihnen einen Sonderpreis macht. Sehen Sie einen geschützten Platz mit Steckdose vor, der schon feststeht.

Die digitale Einwegkamera für die Gäste

Das Prinzip: Jeder Gast scannt mit seinem Handy einen QR-Code und bekommt eine kleine Einwegkamera mit einer begrenzten Zahl an Aufnahmen. Die Fotos bleiben während der Feier verborgen und werden danach für alle gleichzeitig in einem gemeinsamen Album sichtbar. Das ist keine einfache Galerie, in die man Fotos hochlädt (den Unterschied erklären wir in unserem Vergleich der Hochzeits-Foto-Apps), sondern ein Spiel, das den ganzen Abend dauert.

Kosten: bei Time to Flash eine Einmalzahlung pro Hochzeit je nach Gästezahl, ohne Abo: 29,99 € bis 100 Gäste, 34,99 € bis 150, 39,99 € bis 200. Zum Vergleich: Analoge Einwegkameras auf den Tischen kosten rund 10 bis 15 € pro Stück, plus Entwicklung.
Aufwand: praktisch keiner (ein Plakat aufstellen).
Unser Rat: in die Pauschale, oder als Geschenk für Paare, die bei Ihnen unterschreiben. Weiter unten erklären wir, warum sie für eine Location die am einfachsten einzubauende Leistung ist.

Das Feuerwerk

Spektakulär, aber streng geregelt. In Deutschland darf Feuerwerk der Kategorie F2 (das übliche Silvesterfeuerwerk) außerhalb des 31. Dezember und 1. Januar nur mit einer Ausnahmegenehmigung der örtlichen Behörde abgebrannt werden, auch auf Privatgrund. Einen Anspruch darauf gibt es nicht, und der Antrag gehört frühzeitig gestellt, meist mindestens zwei Wochen vorher. Ein Profi-Feuerwerk (Kategorien F3 und F4) darf nur ein Pyrotechniker mit Erlaubnis oder Befähigungsschein zünden, der es in der Regel zwei Wochen vorher bei der zuständigen Behörde anzeigt. In der Nähe besonders brandempfindlicher Gebäude, etwa Reet- und Fachwerkhäuser, ist das Abbrennen ohnehin verboten, und im Sommer kommen bei Trockenheit Einschränkungen wegen Waldbrandgefahr hinzu. Die Details regeln die Länder und Kommunen: Fragen Sie bei Ihrem Ordnungsamt nach.

Kosten: Hochzeitsfeuerwerke vom Profi beginnen je nach Anbieter bei einigen hundert Euro für eine kurze Show und liegen schnell deutlich über 1.000 €.
Aufwand: hoch (Abbrennplatz, Sicherheit, Nachbarn, Tiere, Aufräumen).
Unser Rat: nur über einen empfohlenen Partner, mit schriftlichen Regeln im Vertrag: versicherter Profi-Pyrotechniker, von Ihnen festgelegter Abbrennplatz, Zusage nur vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung. Funkenfontänen mit sogenannten Kaltfunken, drinnen zum Eröffnungstanz oder zur Hochzeitstorte eingesetzt, sind eine einfachere Alternative; klären Sie sie mit dem Anbieter, Ihrer Versicherung und im Hinblick auf Ihre Rauchmelder. Himmelslaternen sind in fast allen Bundesländern verboten, und seit 2024 ist auch ihr Verkauf in Deutschland untersagt: Schließen Sie sie aus.

Der Brunch am nächsten Morgen

Der Brunch (oder das klassische Katerfrühstück) verlängert die Feier, lässt Gäste mit langer Anreise ein ganzes Wochenende genießen und macht einen Tag rentabel, an dem Ihre Location wegen des Aufräumens ohnehin belegt wäre.

Kosten: den Preis legt der Caterer fest; Locations, die einen Brunch anbieten, nennen oft einen Preis pro Person in der Größenordnung von 20 bis 45 €, je nach Umfang.
Aufwand: mittel, wenn ein Partner-Caterer übernimmt, hoch, wenn Sie es selbst machen.
Unser Rat: gegen Aufpreis, mit einem Partner-Caterer. Er gehört zu den beliebtesten Leistungen und ist das ideale Argument, um das ganze Wochenende zu vermieten.

Der Sektempfang mit Programm

Wenn Ihre Location eine starke Identität hat, machen Sie daraus einen Programmpunkt: Weinprobe mit den Weinen des Guts, Kellerführung, regionale Spezialitäten, Cocktailbar, Foodtruck. Davon erzählen die Gäste oft am meisten.

Kosten und Aufwand: sehr unterschiedlich. Eine Probe Ihrer eigenen Weine kostet vor allem Zeit; eine Cocktailbar oder ein Foodtruck läuft über einen Partner.
Unser Rat: gegen Aufpreis oder über einen Partner. Wenn Sie selbst Wein machen, ist eine kurze Weinprobe in der Pauschale ein Argument, das niemand kopieren kann.

Abendstimmung

Feuerschalen und Lagerfeuer mit Stockbrot oder Marshmallows, eine Lounge mit Liegestühlen und Decken, Lichterketten in den Bäumen, Open-Air-Kino am nächsten Tag: Diese kleinen Akzente kosten nach der Anschaffung wenig und verändern die Atmosphäre der Location.

Kosten: einige Dutzend bis einige hundert Euro für die Ausstattung.
Aufwand: gering, aber achten Sie bei allem, was mit Feuer zu tun hat, auf die Sicherheitsregeln.
Unser Rat: in die Pauschale; daraus entstehen die Fotos, an die man sich erinnert.

Praktische Services

Das ist kein Programm im engeren Sinn, wiegt bei der Entscheidung aber genauso schwer: Shuttle zum Bahnhof oder zu den Hotels, Aufbau für die freie Trauung (Stühle, Traubogen), Garderobe, ein Raum für die Dienstleister, WLAN, das den Saal abdeckt. Zum letzten Punkt lesen Sie wie Sie Ihre Hochzeitslocation mit WLAN ausstatten.

Das Programm an die Jahreszeit anpassen

Eine einzige Pauschale für das ganze Jahr ist einfacher zu verwalten, aber das Programm hängt vom Wetter ab. Planen Sie zwei Varianten:

  • Im Sommer spielt sich alles draußen ab: Spiele auf dem Rasen, freie Trauung im Garten, Feuerschalen am späten Abend, Brunch am Pool. Denken Sie an Schatten (Sonnenschirme, Sonnensegel), kühles Wasser für alle und Feuerverbote bei Trockenheit.
  • Im Winter zieht alles nach drinnen: Riesen-Gesellschaftsspiele im Salon, Glühwein oder heiße Schokolade zum Sektempfang, Kaminfeuer, eine Leseecke für die Kinder. Das ist auch der richtige Moment, eine wetterunabhängige Aktion hervorzuheben, etwa die digitale Einwegkamera, die am Tisch genauso gut funktioniert wie am Kamin.

Diese Varianten sind ein hervorragendes Argument für Wintertermine: Statt „dieselbe Hochzeit, nur schlechter und billiger“ bieten Sie eine andere Hochzeit an, mit ihren eigenen Momenten. Mehr dazu in Hochzeitslocation Marketing: 12 Wege zu mehr Anfragen.

Die Übersicht

LeistungKosten für die LocationAufwandEmpfohlenes Modell
GartenspieleGering (Anschaffung abgeschrieben)GeringInklusive
Kinderecke (Raum)GeringGeringInklusive
KinderbetreuungMittelMittelPartner
FotoboxHoch beim KaufMittel bis hochPartner oder Aufpreis
Digitale EinwegkameraGering, pro HochzeitPraktisch keinerInklusive
FeuerwerkHochHochPartner
Brunch am nächsten MorgenUnterschiedlichMittelAufpreis
Sektempfang mit ProgrammUnterschiedlichUnterschiedlichAufpreis oder Partner
AbendstimmungGeringGeringInklusive

Warum eine Fotoaktion ohne Technik am einfachsten einzubauen ist

Die meisten Programmpunkte haben für eine Location versteckte Kosten: Material, das gelagert, gepflegt, auf- und abgebaut werden muss, Personal für den Aufbau, Bruchgefahr. Eine Fotoaktion, die in einen QR-Code passt, hat keinen dieser Nachteile.

  • Keine Technik. Keine Fotobox, die geliefert wird, keine Kameras, die man laden, verteilen und am Ende des Abends einsammeln muss. Die Gäste nutzen ihr eigenes Handy.
  • Kein Personal. Ein Plakat am Eingang, ein paar Aufsteller auf den Tischen, fertig. Mit dem QR-Plakat-Generator lassen sich diese Vorlagen kostenlos in den Farben der Hochzeit gestalten.
  • Kein fester Platz. Keine Steckdose, keine reservierte Ecke: Die Aktion läuft überall, von der Trauung bis zur Bar, und die Fotos zeigen den ganzen Tag statt nur einer Ecke des Saals.
  • Planbare Kosten. Ein fester Preis pro Hochzeit je nach Gästezahl, den Sie eins zu eins in die Pauschale übernehmen können.

Einzige technische Voraussetzung: Die Gäste brauchen Internet, um die Seite zu öffnen und ihre Fotos zu senden. Wenn der Empfang in Ihrem Saal schlecht ist, hängen Sie den QR-Code dort auf, wo das Netz gut ist (Eingang, Bar, Terrasse), und den WLAN-Zugang direkt daneben. Unsere Tipps im Detail stehen in Wo der QR-Code hingehört.

Die Fotos der Gäste setzen Ihre Location in Szene

Ein Profi-Fotograf hat das Brautpaar im Blick. Die Gäste fotografieren alles andere: den Saal, der sich füllt, die Tafel beim Dessert, die Tanzfläche um ein Uhr nachts, den Park am frühen Morgen. Diese Bilder zeigen Ihre Location so, wie man sie erlebt, aus allen Blickwinkeln und zu jeder Stunde, und genau sie helfen einem künftigen Paar, sich den eigenen Tag vorzustellen.

Das Album gehört dem Brautpaar: Es ist privat, und Sie haben keinen Zugriff darauf. Nichts spricht aber dagegen, das Paar nach der Hochzeit zu fragen, ob es Ihnen einige Fotos für Website oder Social Media überlässt. Ein paar Vorsichtsmaßnahmen:

  • Holen Sie die Zustimmung des Paares schriftlich ein und nennen Sie den Zweck (Website, Instagram, Prospekt).
  • Wählen Sie Bilder, auf denen die Location im Mittelpunkt steht: eine eingedeckte Tafel, der beleuchtete Saal, Gäste von hinten auf der Tanzfläche. Ist jemand erkennbar im Vordergrund, brauchen Sie auch dessen Zustimmung.
  • Verzichten Sie auf Kinderfotos: Für eine öffentliche Verwendung ist die Zustimmung der Eltern nötig.
  • Entfernen Sie ein Foto ohne Diskussion, wenn jemand darum bittet.

Die Regeln im Detail stehen in unserem Artikel zum Recht am eigenen Bild auf der Hochzeit.

Eine Leistung in die Pauschale aufnehmen: die Methode

  1. Schreiben Sie sie schwarz auf weiß in Ihren Prospekt und auf Ihre Website, mit einem konkreten Satz: „Gartenspiele und digitale Einwegkamera für Ihre Gäste inklusive“ statt „zahlreiche Programmpunkte“.
  2. Zeigen Sie sie bei der Besichtigung. Die Spiele auf dem Rasen, das QR-Plakat am Eingang, die eingerichtete Kinderecke: Was man sieht, verkauft sich.
  3. Regeln Sie die Logistik ein für alle Mal: wo gelagert wird, wer auf- und abbaut, welcher Platz am Hochzeitstag. Ein Blatt pro Leistung genügt.
  4. Geben Sie dem Paar einige Wochen vorher eine Anleitung, damit es seine Gäste vorbereiten kann.
  5. Fragen Sie nach der Hochzeit nach. Was nicht genutzt wird, fliegt aus der Pauschale.

Fehler, die Sie vermeiden sollten

  • Zu viele Optionen. Ein Angebot mit zwanzig Positionen lähmt die Entscheidung. Drei klare Pakete sind besser.
  • Pflicht-Dienstleister ohne Begründung. Viele Paare haben ihren DJ oder Fotografen schon; eine unbegründete Exklusivität schreckt sie ab.
  • Laute oder riskante Programmpunkte ohne schriftliche Regeln. Feuer, Musik, Hüpfburgen: Alles gehört in den Vertrag, Versicherung inklusive.
  • Etwas ankündigen, das Sie nicht beherrschen. Eine Fotobox, die am Hochzeitstag streikt, schadet Ihrem Ruf mehr als gar keine Fotobox.

Damit Ihre Paare den Rest ihres Programms zusammenstellen können, schicken Sie ihnen gern unsere Liste mit Ideen für die Hochzeitsunterhaltung.

Time to Flash Ihren Brautpaaren anbieten

Sie möchten die digitale Einwegkamera in Ihre Pauschalen aufnehmen oder Ihren Paaren einfach empfehlen? Wir haben ein Programm für Hochzeitslocations und Hochzeitsdienstleister gestartet. Die Einzelheiten stehen auf der Seite Time to Flash Ihren Brautpaaren anbieten.

Häufige Fragen

Welche Zusatzleistungen kann eine Hochzeitslocation anbieten?

Am häufigsten sind Gartenspiele, eine Kinderecke, eine Fotobox, eine digitale Einwegkamera für die Gäste, ein Sektempfang mit Programm (Weinprobe, Cocktailbar), ein Brunch am nächsten Morgen und Abendstimmung mit Feuerschalen und Lichterketten. Ein Feuerwerk ist möglich, aber streng geregelt.

Sollte das Rahmenprogramm in der Hochzeitspauschale enthalten sein?

Nehmen Sie auf, was wenig kostet und bei fast jeder Hochzeit genutzt wird, etwa Gartenspiele oder eine Fotoaktion ohne Technik. Bieten Sie gegen Aufpreis an, was teuer ist oder nur manchen Paaren gefällt, etwa den Brunch. Empfehlen Sie Partner für alles, was besonderes Know-how verlangt, etwa das Feuerwerk.

Darf auf einer Hochzeit ein Feuerwerk gezündet werden?

Ja, aber Silvesterfeuerwerk der Kategorie F2 braucht außerhalb des 31. Dezember und 1. Januar eine Ausnahmegenehmigung der örtlichen Behörde, auf die kein Anspruch besteht. Ein Profi-Feuerwerk zündet ein Pyrotechniker mit Erlaubnis, der es meist zwei Wochen vorher anzeigt. Halten Sie Ihre Bedingungen schriftlich im Vertrag fest.

Was gehört in eine Hochzeitspauschale einer Location?

Das ist unterschiedlich, oft aber die Miete der Location, das Mobiliar, Übernachtungen, ein Ansprechpartner am Hochzeitstag und manchmal das Catering. Die attraktivsten Pauschalen ergänzen ein Rahmenprogramm aus einer Hand und einen Brunch am nächsten Morgen. Entscheidend ist, klar zu schreiben, was enthalten ist und was nicht.

Darf eine Location die Fotos der Gäste verwenden?

Nur mit Zustimmung des Brautpaares und der Personen, die im Vordergrund erkennbar sind. Bevorzugen Sie Bilder, auf denen die Location im Mittelpunkt steht, und verzichten Sie auf Kinderfotos. Das Album bleibt das des Paares: Es entscheidet, welche Fotos es Ihnen überlässt.

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